3. April 2017

Die Vatermörderin

Manchmal seh ich ein Buch, dessen Titel mich direkt neugierig macht. Wenn mir dann auch noch der Klappentext zusagt und das Genre, muss es einfach mit zu mir nach Hause kommen.
 So kam ich zu den Psychothriller "DIE VATERMÖRDERIN" von Carina Bergfeldt, das ich beim Einkaufen zufällig in einer Schummelkiste von Mängelexemplaren entdeckt hatte.

Dieses Buch ist im Jahr 2014 erschienen, umfasst 448 Seiten, wurde von Goldmann Verlag herausgegeben und kostet 9,99 Euro als Taschenbuch, in der Kindle Versich 8,99 Euro. Die ISBN hierzu lautet  978-3442480746.


ZUR AUTORIN:
Die Autorin ist 1980 geboren, in Skaraborg aufgewachsen und arbeitet als Journalistin beim schwedischen "Aftonbladet". 2012 erhielt sie  den Swedish Grand Journalism Prize für ihre Reportage über Utöya-Massaker.

"Die Vatermörderin" ist ihr erstes Buch, danach brachte sie noch ihren Roman "Das Seegrab"raus.



KLAPPENTEXT
 Drei Frauen ermitteln in einem Todesfall – doch eine von ihnen plant selbst einen Mord …
 
Eine anonyme Frau plant, die Person zu töten, die ihr das Leben zur Hölle gemacht hat: ihren eigenen Vater. Zeitgleich wird im eisigen Simsjön-See nahe des schwedischen Skövde eine gefrorene Frauenleiche gefunden – es besteht kein Zweifel, dass sie ermordet wurde. Die Kommissarin Anna Eiler übernimmt den Fall, während die beiden Reporterinnen Julia Almliden und Ing-Marie Andersson eigene Ermittlungen durchführen. Jede der drei Frauen hat ihre Gründe, den Mordfall lösen zu wollen. Und jede hat ihr eigenes dunkles Geheimnis. Doch eines davon ist dunkler als alle anderen ...



MEINE WORTE ZUM BUCH - SPOILERGEFAHR:
Im Simsjön See wird eine Fraunenleiche geborgen, welches die vermisste Elisabeth Hjort ist. Diese ist aber nicht ertrunken, sondern wurde ermordet.
 So fängt Kommissarin Anna Eiler an zu ermitteln und befragt den Ehemann des Opfers Klas Hjort.
Auch die beiden Reporterinnen Julia Almliden und Ing-Marie Andersson wühlen in ihren Infos und verdächtigen direkt den Ehemann. Dieser beteuert zwar seine Unschuld, muss aber zugeben, eine Affäre mit der Nachbarin gehabt zu haben, was ihm ein ein Motiv, aber auch ein Alibi bringt.
 Nach und nach werden weitere Verdächtige überprüft, doch immer wenn man Nahe am Erfolg ist, endlich den Täter zu überführen, zerschießt sich die Spur wieder.
 Dabei sind jedesmal die beiden Reporterinnen, der Polizei einen Schritt voraus, sodas sie tatsächlich auf den Mörder stoßen...

Währenddessen gibts da eine Frau, die zu dem Entschluß kommt, das ihr Vater, der ihr das Leben zur Hölle gemacht hat, sterben muss und plant den Mord. 
 Eins ist für sie direkt klar, das der Tod keinesfalls kurz und "schmerzlos" sein soll und so gilt es, eine geeignete Todesart zu finden. Mit dem grausamen Entschluß kommen ihr all die verdrängten Erinnerungen wieder hoch.
 Auch weiß sie, das ihr Plan total krank ist und das sie nur eine schlummernde Tötungsmaschine voller Hass, aber auch voller Kraft ist.
Akribisch durchforstet sie Internet, Bücher und Filme - auf der Suche nach den passenden Tod. Sie besucht sogar einen Schießstand, doch das Schießen liegt ihr gar nicht. Wird sie ihren Plan ausführen können?...


FAZIT:
Irgendwie hatte ich mich auf diesen Psychothriller gefreut, musste mich zwischendurch aber aufraffen, es wirklich zu Ende zu lesen. Da hatte ich wohl mehr Erwartungen gehabt, denn es war  teilweise echt  verwirrend und wenig spannend, weil einem manchmal der Durchblick fehlte, was vielleicht an den 2 parallel verlaufenden Handlungssträngen lag.
Alles im Allen also eher ernüchternd, da hätte man definiv mehr draus machen können. Aber das ist MEINE MEINUNG, vielleicht hab ich die ganze Story auch einfach nicht kapiert.
Dennoch waren ab und an gute, kreative und unterhaltsame Ansätze vorhanden, doch der Autorin ist es nicht gelungen, die nötige Spannung aufzubauen. Diese schlichte Erzählweise hat einen eher gelangweilt.
 Für einen Thriller war das ganze definiv zu einfach gestrickt, obwohl Potenzial da gewesen wäre.
Nunja, ich bin froh, das ich es als Mängelexemplar für 3,95 Euro ergattert habe und nicht den vollen Preis dafür gezahlt habe, denn das wäre es mir nicht wert gewesen.


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