16. August 2017

Ingar Johnsrud: DER HIRTE

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Im Moment bin ich wieder im Thrillerwahn und gerne lese ich auch mal mehrere vom selben Autor. Doch weil ich auch neugierig auf andere Autoren bin, war´s mal wieder an der Zeit, in einem anderen Buch zu stöbern. So bin ich auf Ingar Johnsrud aufmerksam geworden, der neuer Star der skandinavischen Spannungsliteratur, der mit seinem Buch „DER HIRTE“
als bestes Krimidebüt für den Maurits Hansen Prisen nominiert wurde.



DATEN ZUM BUCH:
Seitenanzahl: 512
Verlag:Blanvalet Verlag
Erschienen am 26. Juni 2017
Preis: 14,99 Euro
ISBN: 978-3764505875


KLAPPENTEXT:
Die Kinder von »Gottes Licht« folgen ihrem Hirten ... bis in den Tod!

Die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre wird vermisst – ein Routinefall für Hauptkommissar Fredrik Beier. Doch kurz darauf wird Beier nach Solro beordert, einem alten Hof vor den Toren Oslos. Fünf Männer wurden auf dem Sitz der christlichen Sekte »Gottes Licht« grausam abgeschlachtet. Das Gelände des Hofs ist ausgestattet wie ein Hochsicherheitstrakt, und im Keller des Gebäudes stoßen die Ermittler auf ein Labor, das auf monströse Experimente hinweist. Von den restlichen Mitgliedern der Sekte fehlt jede Spur, unter ihnen die vermisste Annette Wetre ...

DAS SAG ICH ZUM BUCH:
Auf den Thriller war ich echt gespannt, hatte ich doch nur Gutes davon gehört uns somit auch erwartet. Nur die Genre hätte ich im Nachhinein eher als Krimi gesehen, aber das ist mir ja egal.
Alles im allen, war das Buch wohl spannend mit ganz vielen Facetten.
Hauptkommissar Fredrik Beier muss die Tochter einer Politikerin finden, welche sich einer Sekte angeschlossen hatte. Doch auf dem Hof der Sekte, ist außer ein paar Leichen und einem Labor im Keller erst mal nix zu finden...
Es ist zwar alles sehr flüssig geschrieben, für meinen Teil hat es aber definitiv zu viele Handlungsstränge und Personen, so das man echt volle Aufmerksamkeit braucht, um da durch zu kommen und alles zu verstehen.Weniger wäre manchmal mehr gewesen. Jedenfalls ist reichlich „Input“ vorhanden, was einem als Leser leider auch überfordern kann.
Es ist ein explosiver Auftakt der Trilogie um den Osloer Ermittler Fredrik Beier , aber ob ich mir die nachfolgenden Bücher antun will, weiß ich noch nicht wirklich, denn das Ende lässt einen doch unberührt, so das ich im Moment nicht das Verlangen hätte, weiteres davon zu lesen. Auch wenn die Charakteren teilweise echt interessant waren, ist es für mich nur ein mäßiges Lesevergnügen gewesen.



 Danke an Bloggerportal, für die Zusendung dieses Reziexemplares ;-)