Nachdem ich im März schon das Buch „2
Sekunden“ von Christian v. Ditfurth gelesen hatte, war für mich
klar, das ich unbedingt mehr von diesem Autor lesen möchte. Deshalb
war es gar keine Frage, das ich jetzt den neuen Thriller „Giftflut“
lesen wollte, in dem es wieder mal um Kommissar De Boots geht und es
somit sein dritter Fall ist.
Das Buch wurde vom Carl´s Books Verlag rausgegeben,
umfasst 480 Seiten und kostet broschiert 15 Euro, als Kindle Version
9,99 Euro. Die ISBN hierzu lautet
978-3570585658
ZUM AUTOR:
Christian
v. Ditfurth ist ein deutscher Schriftsteller, der 1953 in Würzburg
geboren ist. Heute lebt er als studierter Historiker, freier Autor
und Lektor in Berlin-Kreuzberg. Mehr könnt ihn über seine Seite
erfahren.
KLAPPENTEXT:
Ein Sprengstoffanschlag auf die
Oberbaumbrücke erschüttert Berlin. Es gibt Tote und Verletzte. Auch
in Paris und London explodieren Brücken. Es folgt Anschlag auf
Anschlag. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Täter hinterlassen keine
Spur und keine Botschaft. Klar ist nur: Jemand führt Krieg gegen
Europa. Die Politik verfällt in Panik, die Bevölkerung lebt in
Angst, es kommt zu Übergriffen auf Minderheiten und Flüchtlinge.
Rechtsparteien werden stärker. Aktienmärkte und Wirtschaft stürzen
ab.
Mit hoher Schlagzahl jagt Christian v. Ditfurth seinen
Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt durch ein Land am Abgrund. De
Bodt wirft alle Regeln über den Haufen, ermittelt hart am Rand der
Legalität und darüber hinaus. Mit seinen Kollegen Silvia Salinger
und Ali Yussuf verfolgt er Spuren im In- und Ausland.
Eugen de
Bodts dritter Fall spielt in einer Welt, die sich auflöst. Alle
Gewissheit schwindet. Eherne Regeln werden zertrampelt. Moral ist
Ballast, Recht ein Störfaktor. In einer entfesselten Welt braucht es
neue Ideen, um Ideale zu bewahren. Und um Gewalttäter zu fassen.
Ein neue Fall für den Berliner
Kommissar Eugen de Bodt und seine beiden kollegen Silvia Salinger und
Ali Yussuf.
Ein Ehepaar wird tot in ihrem Haus in
Friedrichshagen aufgefunden. Der mann war Leiter des Wasserwerks.
Auch in Frankreich wird ebenfalls ein
Ehepaar tot aufgefunden, welches auf die gleiche Art ermordet wurde
und auch dort ist der Mann Chef des Wasserwerks.
Kurz darauf wird die Oberbaumbrücke,
sowie auch die Seinebrücke und London Bridge gesprengt.
Doch wer sind die Drahtzieher und
Hintermänner und warum passiert das alles? Fakt ist, alles hat mit
Wasser zu tun, das ist aber auch schon die einzige Spur, die erstmal
gegeben ist. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch schon kommt
es wieder zu Explosionen. Diesmal sind es Fähren, die in die Luft
gejagt werden.
Irgendwie gibt es keine brauchbaren
Anhaltspunkte, so das De Bodt versucht, aus allem die Botschaft zu
ziehen, die die Attentäter mit den Explosionen senden.
… bis er der Wahrheit langsam auf die
Spur kommt...
Wieder
einmal ein echt packender Thriller, der einen tief mit in die
Ermittlungen reinzieht und mitleben lässt. Hier dreht der Autor
wirklich an der Spannungsschraube womit er den Nerv der Zeit trifft.
Es sind Bezüge zu den vorangegangen Büchern zu finden, was aber
nicht heißt, das man das Buch ohne die Vorgänger nicht verstehen
kann. Das ist kein Problem.
Die 260 kurzen Kapitel mag ich, dadurch wird die
Story nicht langatmig. Der Thriller enthält wieder sehr intensiv
ausgearbeitete Figuren, so das man sich gut in die Charakteren
hineinversetzen kann.
Die Charaktere de Bodts ist wiedermal genau mein Ding
- komischer Vogel, aber intelligenter Kommissar, der menschlich
und sympathisch rüber kommt.
Mit diesem
großartigen Thriller überzeugt der Autor erneut auf voller Linie
und ich freue mich definitiv mehr davon zu lesen.
Für mich ist dieses Buch definitiv ein Lesehighlight
und vollkommen empfehlenswert.
Dieses Buch wurde mir von
RANDOMHOUSE/BLOGGERPORTAL als Reziexemplar zur Verfügung
gestellt, was aber keine Einfluss auf meine persönliche Meinung hat