11. November 2017

Buchvorstellung: Giftflut von Christian v. Ditfurth

Nachdem ich im März schon das Buch „2 Sekunden“ von Christian v. Ditfurth gelesen hatte, war für mich klar, das ich unbedingt mehr von diesem Autor lesen möchte. Deshalb war es gar keine Frage, das ich jetzt den neuen Thriller „Giftflut“ lesen wollte, in dem es wieder mal um Kommissar De Boots geht und es somit sein dritter Fall ist.

FAKTEN ZUM BUCH:
Das Buch wurde vom Carl´s Books Verlag rausgegeben, umfasst 480 Seiten und kostet broschiert 15 Euro, als Kindle Version 9,99 Euro. Die ISBN hierzu lautet
978-3570585658


ZUM AUTOR:
 Christian v. Ditfurth ist ein deutscher Schriftsteller, der 1953 in Würzburg geboren ist. Heute lebt er als studierter Historiker, freier Autor und Lektor in Berlin-Kreuzberg. Mehr könnt ihn über seine Seite erfahren.


KLAPPENTEXT:
Ein Sprengstoffanschlag auf die Oberbaumbrücke erschüttert Berlin. Es gibt Tote und Verletzte. Auch in Paris und London explodieren Brücken. Es folgt Anschlag auf Anschlag. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Täter hinterlassen keine Spur und keine Botschaft. Klar ist nur: Jemand führt Krieg gegen Europa. Die Politik verfällt in Panik, die Bevölkerung lebt in Angst, es kommt zu Übergriffen auf Minderheiten und Flüchtlinge. Rechtsparteien werden stärker. Aktienmärkte und Wirtschaft stürzen ab.

Mit hoher Schlagzahl jagt Christian v. Ditfurth seinen Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt durch ein Land am Abgrund. De Bodt wirft alle Regeln über den Haufen, ermittelt hart am Rand der Legalität und darüber hinaus. Mit seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf verfolgt er Spuren im In- und Ausland.

Eugen de Bodts dritter Fall spielt in einer Welt, die sich auflöst. Alle Gewissheit schwindet. Eherne Regeln werden zertrampelt. Moral ist Ballast, Recht ein Störfaktor. In einer entfesselten Welt braucht es neue Ideen, um Ideale zu bewahren. Und um Gewalttäter zu fassen.


MEINE WORTE ZUM BUCH:
Ein neue Fall für den Berliner Kommissar Eugen de Bodt und seine beiden kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf.
Ein Ehepaar wird tot in ihrem Haus in Friedrichshagen aufgefunden. Der mann war Leiter des Wasserwerks.
Auch in Frankreich wird ebenfalls ein Ehepaar tot aufgefunden, welches auf die gleiche Art ermordet wurde und auch dort ist der Mann Chef des Wasserwerks.
Kurz darauf wird die Oberbaumbrücke, sowie auch die Seinebrücke und London Bridge gesprengt.
Doch wer sind die Drahtzieher und Hintermänner und warum passiert das alles? Fakt ist, alles hat mit Wasser zu tun, das ist aber auch schon die einzige Spur, die erstmal gegeben ist. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch schon kommt es wieder zu Explosionen. Diesmal sind es Fähren, die in die Luft gejagt werden.
Irgendwie gibt es keine brauchbaren Anhaltspunkte, so das De Bodt versucht, aus allem die Botschaft zu ziehen, die die Attentäter mit den Explosionen senden.
… bis er der Wahrheit langsam auf die Spur kommt...



FAZIT:
Wieder einmal ein echt packender Thriller, der einen tief mit in die Ermittlungen reinzieht und mitleben lässt. Hier dreht der Autor wirklich an der Spannungsschraube womit er den Nerv der Zeit trifft. Es sind Bezüge zu den vorangegangen Büchern zu finden, was aber nicht heißt, das man das Buch ohne die Vorgänger nicht verstehen kann. Das ist kein Problem.
Die 260 kurzen Kapitel mag ich, dadurch wird die Story nicht langatmig. Der Thriller enthält wieder sehr intensiv ausgearbeitete Figuren, so das man sich gut in die Charakteren hineinversetzen kann.
Die Charaktere de Bodts ist wiedermal genau mein Ding - komischer Vogel, aber intelligenter Kommissar, der  menschlich und sympathisch rüber kommt.
Mit diesem großartigen Thriller überzeugt der Autor erneut auf voller Linie und ich freue mich definitiv mehr davon zu lesen.
Für mich ist dieses Buch definitiv ein Lesehighlight und vollkommen empfehlenswert.





Dieses Buch wurde mir von RANDOMHOUSE/BLOGGERPORTAL  als Reziexemplar zur Verfügung gestellt, was aber keine Einfluss auf meine persönliche Meinung hat