18. September 2017

Buchvorstellung: Die Moortochter

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Nach einer etwas längeren Leseflaute, hab ich versucht, mal wieder ein Buch für mich zu entdecken. Dabei bin ich in den letzten Wochen vermehrt auf „Die Moortochter“ von Karen Dionne gestoßen und fand es auch vom Klappentext recht ansprechend.


DATEN ZUM BUCH:
Seitenanzahl: 384
Verlag:Goldmann Verlag
Erschienen am 24. Juli 2017
Preis: 12,99 Euro
ISBN: 978-3442205356


KLAPPENTEXT:
Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin – Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockhütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held – bis sie vor fünfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Helena hatte daraufhin für seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener von dort entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt. Nur Helena hat die Fähigkeiten, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen ...

DAS SAG ICH ZUM BUCH:
Bei einem Psychothriller sind meine Erwartungen immer sehr hoch und ich gehe von einem spannenden Lesevergnügen aus.
Dieses Buch hatte zwar den spannenden Ansatz, wurde für mich aber durch die ewigen Rückblicke nicht richtig auf die eigentliche Handlung bezogen.
Natürlich sind Rückblicke nicht verkehrt, damit man die eigentliche Geschichte auch nachvollziehen kann. Aber Diese sind hier für meinen Geschmack mehr in den Vordergrund gerückt worden. Teilweise wirkte es auf mich so, als das man nur die Story unnötig strecken wollte. Da gab´s noch deutlich mehr Luft nach oben, finde ich, denn gute Ansätze waren definitiv da.
Die Hauptcharaktere „Hellena Pelletier“ ist ausführlich gut dargestellt, die Nebencharakteren spielen eher weniger eine Rolle, wobei man ihre Familie etwas mehr Bedeutung hätte schenken können.
Alles in allem fehlte mir hier einfach die Spannung, die ein Psychothriller haben sollte, denn gepackt hat es mich leider nicht, dafür war es einfach zu schwach.


Danke an Bloggerportal, für die Zusendung dieses Reziexemplares ;-)