DATEN ZUM BUCH:
- Verkaufspreis: 8,50 €
- Seitenanzahl: 244
- ISBN: 978-3-7427-4078-6
- Veröffentlicht: 24.04.2018
- Neobooks
KLAPPENTEXT:
Anna Zerbst tritt eine Stelle als Pflegerin an. Sie soll den alten Herrn Brunt betreuen. In der Villa Brunt herrscht von Anfang an eine beklemmende Stimmung. Herr Brunt selbst ist schwer zu ertragen. Er ist mürrisch, greift die Menschen in seiner Umgebung an, beleidigt sie. Anna findet heraus, dass ihn nicht nur Altersbeschwerden, Hilflosigkeit und das lange Warten auf den Tod erbittern, Brunt war immer schon ein problematischer Charakter und in seiner Vergangenheit liegt so einiges im Argen. Das Hausmeisterehepaar, Nella und Markus Schmitts, erzählen Anna schließlich, dass sich Brunt an ihrer behinderten minderjährigen Tochter vergangen hat und er seinen einzigen Sohn, Tobias, ständig quälte. Auch soll es beim Tod von Tobias Mutter nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Herr Brunt hingegen erzählt eine ganz andere Geschichte. Als Anna mitbekommt, dass Nella, Markus und Tobias den alten Herrn schleichend vergiften, ringt sie mit sich, ob sie zur Polizei gehen soll. Hat es ein Monstrum nicht verdient, vergiftet zu weden? Wenn nun aber Herr Brunt doch kein Monstrum ist? Wem soll sie nur glauben?
MEINE WORTE ZUM BUCH:
Auf der Suche nach einer neuen Stelle
als Pflegerin, landet Anna Zerbst beim griesgrämigen Herrn Brunt.
Der Umgang mit ihm ist alles andere als leicht.
Auch das Hausmeisterehepaar Nella und
Markus lassen kein gutes Haar an ihm und erzhlen schockierende
Ereignisse aus der Vergangenheit. Aber dann bekommt Anna mit, das sie
den alten Herrn schleichend vergiften und gelangt damit in einem
Zwiespalt. Herr Brunt legt alles ganz anders da.
Welche Partei soll sie ihren Glauben
schenken? Hat der alte Herr wirklich den Tod verdient oder ist er gar
nicht das „Monster“ , als das er dar gestellt wird? Was soll sie
nur tun?
Mit diesem Buch hat die Autorin einen
ganz guten Kriminalroman erschaffen, obwohl ih mir hier und da ein
wenig mehr Spannung gewünscht hätte.
Sie schildert die Situationen um den
mürrischen, verbitterten Pflegefall gut und nachvollziehbar.
Ich persönlich konnte mich gut in die
Lage der „Pflegerin“ Anna Zerbst hinein versetzen und mitfühlen.
Hier wurde ganz klar nochmal deutlich gemacht, was man in den Beruf
der Pflegerin alles leistet und es bestimmt nicht immer einfach ist.
Mir gefällt der Zwiespalt, in dem sie
sich befindet obwohl sie ganz klar weiß, das Selbstjustiz verboten
ist.
Trotzdem hätte ich mir an der ein oder
anderen Stelle mal eine überraschende Wendung gewünscht, um das
Ganze noch das Gewisse etwas zu geben.
Durch den flüssige Schreibstil der
Autorin, sowie der geringen Seitenanzahl von 244 Seiten ist das Buch
schnell durchgelesen. Alles andere, hätte die Geschichte aber auch
nur unnötig in die Länge gezogen.
Alles in allen, war es ganz ok ;-)
