WERBUNG/REZENSION
„Komm mit mir ins Bösland“
Ich
musste unbedingt ins Bösland, denn als ich das Cover, sowie den
Klappentext gelesen hatte, war ich direkt neugierig auf den Thriller von
Bernhard Aichner. Jetzt nachdem ichd s gelsen habe, frage ich mich,
warum ich nicht schon viel früher auf diesen genialen Autor aufmerksam
geworden bin und muss unbedingt seine anderen Bücher lesen.
ZUM INHALT(ACHTUNG SPOILERGEFAHR)
Jahrelang
ist Ben seinem tyrannischen Vater ausgesetzt. „Komm mit ins Bösland“
hörte er viel zu oft. Als er seinen Vater dann tot auf dem Dachboden
(=Bösland) hängend vorfindet, ist es für ih die Erlösung und die
jahrelange Prügel, die er ihm dort ausgesetzt war, ist endlich vorbei.
Ist Ben auch so eher der Aussenseiter, steht Freund Kux stets an seiner Seite und ist für ihn da.
3
Jahre nach dem Tod seines Vaters findet man Ben im Bösland – in seinen
Armen hält er die tote Matilda. Dafür geht er viele Jahre in die
Psychatrie. Als er sich nach all den Jahren, fernab von seiner alten
Heimat, ein neues Leben aufgebaut hat, bringt ihn 30 Jahre später
ausgerechnet ein Foto zurück in die Vergangenheit, was ihn fortan nicht
mehr schlafen lässt.
Zusammen mit seiner Therapeutin, versucht er,
endlich Klarheit zu finden. Dazu muss er sich, wohl oder übel, mit
seiner Vergangenheit beschäftigen. So fährt er zurück ins „Bösland“ und
macht dort eine Entdeckung, die zeigt, das er gar nicht für Matildas Tod
verantwortlich war.
Anschließend sucht er seinen ehemalig besten
Freund Kux auf und konfrontiert diese, mit seinem Wissen. Als dann auch
noch seine Therapeutin tot aufgefunden wird, die auf die selbe Weise wie
Matilda sterben musste, sieht's nicht gut aus für Ben. Kux hat ihn voll
in seiner Hand, und versucht alles, um Ben aus dem Weg zu schaffen.
Doch so leicht gibt sich Ben nicht geschlagen...
Ich mag
Thriller, die mich direkt von der ersten Seite mitnehmen, fesseln und
nicht mehr loslassen. Ich musste es einfach in eins durchlesen und war
somit für einen Tag im „Bösland“ gefangen.
Der Autor, Bernhard
Aichner, hat einen rasanten Erzählstil. In diesem Buch werden ganz viele
verschiedene Gefühle wieder gegeben. Von Wut, Hass, Einsamkeit,
Traurigkeit ist hier alles gegeben und somit ist es nicht nur ein
äußerst spannender und vor allem böser Thriller, nein er berührt einen
auch. Die ganze Thematik ist auf jeden Fall gut umgesetzt worden und
konnte mich vollkommen überzeugen.
„Komm mit ins Bösland“ - ein Ausflug ins „Bösland“ lohnt sich absolut!
