16. März 2019

BUCHVORSTELLUNG: "Einer wird sterben" von Wiebke Lorenz

WERBUNG/REZENSION


Ich gehöre zu den Lesern, die gerne mal den Hype verfallen und unbedingt das lesen müssen, was gerade ganz groß im Internet beworben wird, denn würde ich das dann nicht lesen, hätte ich direkt das Gefühl, was zu verpassen.
Manchmal ist das ganz zufrieden stellend, manchmal aber auch denkt man sich, man hätte sich das getrost sparen können...

Diesmal habe ich den Psychothriller „Einer wird sterben“ von Wiekbe Lorenz gelesen.



ZUR AUTORIN:

Wiebke Lorenz ist 1972 in Düsseldorf geboren. Sie studierte Trier Germanistik, Anglistik, Medienwissenschaft sowie auch Drehbuch an der Internationalen Filmschule Köln. Heute arbeitet sie fast ausschließlich als Romanautorin und veröffentlicht unter ihrem eigenen Namen Psychothriller.
Als Charlotte Lucas und Anne Hertz (gemeinsam mit ihrer Schwester Frauke Scheunemann) schreibt sie romantische Komödien. Wiebke Lorenz lebt mit ihrer Tochter in Hamburg.


DATEN ZUM BUCH:
Verlag: Fischer Scherz
ISBN: 978-3651025417
Preis Buch: 14,99 Euro
Preis Kindle:12,99 Euro


INHALT/KLAPPENTEXT:
Sie ist allein im Haus. Allein mit ihrer Angst.
Sie kann mit niemandem sprechen. Nicht einmal mit ihrem Mann.
Was wissen die Leute im Auto?
Und vor allem, was werden sie tun?
Eines Morgens steht es plötzlich da. Das schwarze Auto. Mitten in der ruhigen Blumenstraße in einem gehobenen Wohnviertel. Darin ein Mann und eine Frau, die reglos dasitzen.
Stundenlang, tagelang.
Nach und nach macht diese stumme Provokation die Anwohner nervös. Allen voran Stella Johannsen, die sich immer und immer wieder die eine Frage stellt: Was wissen sie? Über die schreckliche Nacht vor sechs Jahren, als Stella und ihr Mann Paul einen schweren Unfall hatten. Einen Unfall, bei dem ein Mensch starb.
Sind sie deswegen hier? Was werden sie tun? Und wie viel Zeit bleibt Stella noch?

DAS SAGE ICH ZUM BUCH:
Das Buch startet spannend und geheimnisvoll, so das der Leser ans Buch gefesselt wird.
Danach folgen hier und da Längen, in dem zu sehr das ganze Drum herum fokussiert wird, womit der Leser in die Irre geführt wird.
Der Schluss hingegen ist wieder richtig gut gemacht.
Die kurzen Kapitel, sowie auch der flüssige Schreibstil der Autorin, sorgen für angenehmes lesen.
Zur Hauptcharaktere Stella kann ich sagen, das ich anfangs ihr Empfinden und Handeln ganz gut nachvollziehen konnte, aber mit der Zeit fing sie durch ihre hysterische Art und Weise leicht an zu nerven. Vielleicht ist dieses aber auch beabsichtigt, könnte man sich denken, als man dann am Ende die ganze Wahrheit erfährt...
An sich ist die Geschichte durchaus lesenswert, aber irgendwie hatte ich da größere Erwartungen an einen Psychothriller.