27. Februar 2018

BUCHVORSTELLUNG: "Das Lied der toten Mädchen" von Linus Geschke

WERBUNG / REZENSION



 
Wer meine Rezis hier verfolgt, der könnte meinen, das ich hauptsächlich nur im Adult Bereich lese, aber ich ziehe mir auch gerne Thriller und Krimis rein.

 Seitdem ich auf Instagram unterwegs bin, ist mein Buchkonsum deutlich gestiegen, denn dort laufen einem soviel interessante Bücher über den Weg, so das man oft so angefixt ist, das man es auch lesen möchte. Das geht natürlich nicht immer, aber meine Wunschliste explodiert mittlerweile und zum Geburtstag und Weihnachten bin ich froh, wenn man mir nur noch Gutscheine schenkt, um diese dann in Bücher umzuwandeln.

Aaaaber, Lesesucht ist die schönste Sucht - für mich!

So erging es mir auf bei diesem nächsten Krimi von Linus Geschke mit dem Titel „Das Lied der toten Mädchen“. Zig mal ist mir dieses Buch auf verschiedenen Plattformen begegnet, Cover und Leseprobe sprachen mich sofort an und jetzt hab ich es tatsächlich auch gelesen.



FAKTEN ZUM BUCH:
Das Taschenbuch aus dem Ullstein Verlag umfasst 400 Seiten und ist für 10 Euro zu haben, die Kindel Version liegt bei 8,99Euro. Die ISBN hierzu lautet:978-3548289311



ZUM AUTOR:
Linus Geschke ist 1970 geboren, lebt in Köln und arbeitet als freier Journalist für führende deutsche Magazine und Tageszeitungen. Im Oktober 2014 erschien sein erster Krimi mit dem Titel „Die Lichtung“.



KLAPPENTEXT:
Das Letzte, was sie hörte, war ein Schlaflied  
Herbst 1997: Auf dem Wilzenberg wird eine junge Frau tot aufgefunden, ermordet durch einen Stich ins Herz. Der Täter lässt nichts zurück außer einer Spieluhr, die »Hush little baby« spielt.
Gegenwart: Jan Römer, Reporter für ungelöste Kriminalfälle, rollt mit seiner Kollegin Mütze das Verbrechen neu auf. Warum trug das Opfer trotz der Kälte nur ein dünnes rotes Kleid? Warum kann niemand etwas zu dem Gästehaus im Wald sagen, in dem die Frau damals arbeitete? Dann wird wieder eine Frau getötet. Auch neben ihrer Leiche wird eine Spieluhr gefunden. Und Jan Römer begreift, dass die Vergangenheit nicht tot ist …  



MEINE WORTE ZUM BUCH: (Achtung – Spoilergefahr)
Die beiden Journalisten Jan und Mütze, arbeiten für ein Nachrichtenmagazin und beschäftigen sich mit ungeklärten Mordfällen. Ihnen ist es sogar schon gelungen, durch ihre Recherchen Fälle zu lösen.
Ihr neuster Fall, ist der ungeklärte Mord an der 19 jährigen Sonja Risse, welcher nun 20 Jahre zurück liegt. Die sonderbaren Tatumstände, sticheln sie an, mehr heraus zu finden.
Jan durchforstet alte Presseartikel, Mütze befragt den Hauptkommissar zum Fall. Beim sammeln von Fakten und Hintergrundinfos kommen sie aber nicht wirklich weiter, so das sie beschließen, komplett von vorne anzufangen, indem sie in Sonja´s Heimatort fahren.
Dort sprechen sie mit ihrem ehemaligen Lehrer und ihrer Mutter, aber auch der Tatort wird aufgesucht.
Sie kommen zu dem Entschluss, das der Täter Sonja nahe gestanden haben muss. So beschließen sie, ihre beiden Freundinnen und ehemaligen Arbeitskolleginnen aufsuchen. Ebenfalls werden Internetrecherchen und Grundstücksanfrage zu dem ehemaligen Arbeitsort durchgeführt, womit sie dann auf einmal mit dem Verfassungsschutz konfrontiert werden. Als wäre das nicht seltsam genug, wird eine der beiden Freundinnen von Sonja, mit denen sie gesprochen hatten dann auch noch Tod aufgefunden...


FAZIT:
Dieses war mein erstes Buch vom Autor Linus Geschke, aber sicher nicht mein letztes. Ich mag seinen flüssigen Schreibstil und sein erschaffenes Ermittlerteam aus Jan Römer und Mütze, davon muss ich unbedingt mehr lesen!
Das ganze Buch ist spannend gestaltet, mit guten Wendungen im Fall und die Auflösung am Schluss ist nicht übertrieben unrealistisch, sondern nachvollziehbar – genau mein Ding.
Wer spannende Lesestunden sucht, ist hier genau richtig, ich kann´s jedenfalls voll und ganz empfehlen, denn dieses Buch ist wieder ein Buch, was man nicht zur Seite legen mag, weil es einen so fesselt.





Mein Dank geht an NetGalley, für die kostenlose Bereitsstellung des Ebooks, was aber nicht meine eigene Meinung beeinflusst!