Wer meine Rezis hier verfolgt, der könnte meinen, das ich
hauptsächlich nur im Adult Bereich lese, aber ich ziehe mir auch
gerne Thriller und Krimis rein.
Seitdem ich auf Instagram unterwegs bin, ist mein Buchkonsum
deutlich gestiegen, denn dort laufen einem soviel interessante Bücher
über den Weg, so das man oft so angefixt ist, das man es auch lesen
möchte. Das geht natürlich nicht immer, aber meine Wunschliste
explodiert mittlerweile und zum Geburtstag und Weihnachten bin ich
froh, wenn man mir nur noch Gutscheine schenkt, um diese dann in
Bücher umzuwandeln.
Aaaaber, Lesesucht ist die schönste Sucht - für mich!
So erging es mir auf bei diesem
nächsten Krimi von Linus Geschke mit dem Titel „Das Lied der toten
Mädchen“. Zig mal ist mir dieses Buch auf verschiedenen
Plattformen begegnet, Cover und Leseprobe sprachen mich sofort an und
jetzt hab ich es tatsächlich auch gelesen.
FAKTEN ZUM BUCH:
Das Taschenbuch aus dem Ullstein Verlag
umfasst 400 Seiten und ist für 10 Euro zu haben, die Kindel Version
liegt bei 8,99Euro. Die ISBN hierzu lautet:978-3548289311
ZUM AUTOR:
Linus Geschke ist 1970 geboren, lebt in
Köln und arbeitet als freier Journalist für führende deutsche
Magazine und Tageszeitungen. Im Oktober 2014 erschien sein erster
Krimi mit dem Titel „Die Lichtung“.
KLAPPENTEXT:
Das Letzte, was sie hörte, war ein Schlaflied
Herbst 1997: Auf dem Wilzenberg wird eine junge Frau tot
aufgefunden, ermordet durch einen Stich ins Herz. Der Täter lässt
nichts zurück außer einer Spieluhr, die »Hush little baby«
spielt.
Gegenwart: Jan Römer, Reporter für ungelöste Kriminalfälle, rollt mit seiner Kollegin Mütze das Verbrechen neu auf. Warum trug das Opfer trotz der Kälte nur ein dünnes rotes Kleid? Warum kann niemand etwas zu dem Gästehaus im Wald sagen, in dem die Frau damals arbeitete? Dann wird wieder eine Frau getötet. Auch neben ihrer Leiche wird eine Spieluhr gefunden. Und Jan Römer begreift, dass die Vergangenheit nicht tot ist …
Gegenwart: Jan Römer, Reporter für ungelöste Kriminalfälle, rollt mit seiner Kollegin Mütze das Verbrechen neu auf. Warum trug das Opfer trotz der Kälte nur ein dünnes rotes Kleid? Warum kann niemand etwas zu dem Gästehaus im Wald sagen, in dem die Frau damals arbeitete? Dann wird wieder eine Frau getötet. Auch neben ihrer Leiche wird eine Spieluhr gefunden. Und Jan Römer begreift, dass die Vergangenheit nicht tot ist …
MEINE WORTE ZUM BUCH: (Achtung –
Spoilergefahr)
Die beiden Journalisten Jan und Mütze,
arbeiten für ein Nachrichtenmagazin und beschäftigen sich mit
ungeklärten Mordfällen. Ihnen ist es sogar schon gelungen, durch
ihre Recherchen Fälle zu lösen.
Ihr neuster Fall, ist der ungeklärte
Mord an der 19 jährigen Sonja Risse, welcher nun 20 Jahre zurück
liegt. Die sonderbaren Tatumstände, sticheln sie an, mehr heraus zu
finden.
Jan durchforstet alte Presseartikel,
Mütze befragt den Hauptkommissar zum Fall. Beim sammeln von Fakten
und Hintergrundinfos kommen sie aber nicht wirklich weiter, so das
sie beschließen, komplett von vorne anzufangen, indem sie in Sonja´s
Heimatort fahren.
Dort sprechen sie mit ihrem ehemaligen
Lehrer und ihrer Mutter, aber auch der Tatort wird aufgesucht.
Sie kommen zu dem Entschluss, das der
Täter Sonja nahe gestanden haben muss. So beschließen sie, ihre
beiden Freundinnen und ehemaligen Arbeitskolleginnen aufsuchen.
Ebenfalls werden Internetrecherchen und Grundstücksanfrage zu dem
ehemaligen Arbeitsort durchgeführt, womit sie dann auf einmal mit
dem Verfassungsschutz konfrontiert werden. Als wäre das nicht
seltsam genug, wird eine der beiden Freundinnen von Sonja, mit denen
sie gesprochen hatten dann auch noch Tod aufgefunden...
FAZIT:
Dieses war mein erstes Buch vom Autor
Linus Geschke, aber sicher nicht mein letztes. Ich mag seinen
flüssigen Schreibstil und sein erschaffenes Ermittlerteam aus Jan
Römer und Mütze, davon muss ich unbedingt mehr lesen!
Das ganze Buch ist spannend gestaltet,
mit guten Wendungen im Fall und die Auflösung am Schluss ist nicht
übertrieben unrealistisch, sondern nachvollziehbar – genau mein
Ding.
Wer spannende Lesestunden sucht, ist
hier genau richtig, ich kann´s jedenfalls voll und ganz empfehlen,
denn dieses Buch ist wieder ein Buch, was man nicht zur Seite legen
mag, weil es einen so fesselt.
Mein Dank geht an NetGalley, für die
kostenlose Bereitsstellung des Ebooks, was aber nicht meine eigene
Meinung beeinflusst!
