2. Januar 2018

Diangnose... und jetzt??? (Mein Leben mit Hi / Fi & Si)

Viel zu lange plage ich mich mit vielen Beschwerden herum, die mich immer wieder im Leben einschränken.
Bis zu meiner Diagnose, hab ich einen regelrechten Ärztemarathon hinter mir, der mich oft an die Kompetenz mancher Ärzte zweifeln ließ, weil man viel zu oft gar nicht ernst genommen wurde und man zwischendurch sich selbst manchmal fragte, ob man nicht mehr ganz „Dicht“ sei.
Monatelange Wartezeiten auf Termine beim Facharzt und dann endlich mal eine Diagnose, um den Kampf aufzunehmen, damit es mir endlich gut geht.
Im ersten Moment ist man wirklich froh, wenn man endlich einen Anhaltspunkt hat, mit dem man dann arbeiten kann. Doch denkt man genauer drüber nach, fühlt man sich ziemlich überfordert.

ICH, die immer gerne gegessen hat, darf jetzt nix mehr, was totaler Blödsinn ist -aaaaber so gingen meine Gedanken erst mal auf und ab.

Meine Gastrologin war so gut und hatte mir eine Empfehlung zur Ernährungsberatung geschrieben und da meine Krankenkasse das Gott sei Dank übernimmt, habe ich mir direkt einen Termin besorgt... wieder 6 Wochen warten...

Doch dank Internet in der heutigen Zeit, sucht man einfach bei Google, Youtube und Co. , findet viel zu viele Informationen, die einen erst mal erschlagen und verunsichern weil sich dabei immer wieder vieles wieder spricht.
Zig verschiedene Lebensmittellisten hab ich mir also erst mal ausgedruckt, um dann festzustellen, das auch diese gar nicht so leicht sind. Denn was auf der einen als erlaubtes Lebensmittel steht, steht bei der anderen im kritischen Bereich.
Auch auf Facebook, hab ich Gruppen mit Leidesgenossen gefunden, was einen in dem Sinne schon gut tut, weil man merkt, das man nicht die (gefühlt) einzige Person mit den Intoleranzen ist.
So hab ich mich zwar grob orientieren können, mich aber dann dazu entschlossen, genau zu beobachten was ich esse und wie mein Körper drauf reagiert... Zumindest in den schlechten Phasen, wo mein Körper streikte, denn ging es mir gut, hab ich gerne wahllos alles in mir rein gestopft, was immer eine Zeit lang gut geht, man aber halt irgendwann die Quittung dazu kassiert.

...Doch ich wollte die Tage bis zur ersten Ernährungsberatung überbrücken...